Broschuere

Sozialpädagogische Lebensgemeinschaften (SPLG) gemäß
§34 SGB VIII in Muttersprache und deutscher Sprache

Zum Wohle des Kindes!
In den Sozialpädagogischen Lebensgemeinschaften (SPLG) bekommen Kinder und
Jugendliche mit Migrationsbiographie die Möglichkeit, mit ihrer Herkunftskultur
weiterhin in ihrer Herkunftskultur zu leben. Wir arbeiten mit kompetenten
Fachkräften, die die Muttersprache der Klienten sprechen und mit der Herkunftskultur des
Kindes / des Jugendlichen vertraut sind. Hier kann der junge Mensch sich in seiner
Herkunftskultur rundum angenommen fühlen.
Verbale und nonverbale Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten zwischen dem jungen
Menschen und der pädagogischen Fachkraft wirken verbindend, wie: Ethnie, Kultur,
Sprache, Religion, Phänotyp, Gebräuche, Mimik, Gestik usw.

Besonders für die Kindeseltern ist es ein Gefühl der Sicherheit zu wissen, dass ihr
Kind die Farben ihrer kulturellen Herkunft weiterhin lebt.
Bei erfolgreichem Betreuungsverlauf könnte eine Rückführung in seine
Herkunftsfamilie oder eine Verselbstständigung folgen. Aus Sicht des jungen
Menschen kann seine kultursensible „Fachfamilie“ den Übergangsprozess begleiten.

Unser wichtigstes Ziel ist es und wird es immer bleiben, dass jungen Menschen den
geschützten Lebensraum zu erhalten, den sie als Mitglied der Gesellschaft verdienen.
Dafür bürgen wir!